LAGZ RLP e.V.      / Die 4 Säulen der Kariesprophylaxe / Zahngesunde Ernährung
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Leckere Snacks - am besten hausgemacht!

Sicher- die Arbeitszeiten der Eltern machen es heute notwendig, dass das traditionelle Mittagessen in vielen Familien auf den Abend verschoben wird. Sollte das bei Ihnen so sein, bereiten Sie ihren Kindern hausgemachte Snacks für mittags vor, oder sorgen Sie dafür, dass der Kühlschrank gesunde Lebensmittel zur "Selbstbedienung" enthält. Vermeiden Sie es aber, Ihrem Kind stattdessen Geld für Essen außer Haus in die Hand zu drücken. Was übrigens auch beim Frühstück gilt. Ein gesunder energiegeladenen Tag beginnt mit einem Frühstück daheim, bevor das Kind sich auf den Schulweg begibt - nicht beim Bäcker um die Ecke oder am Schulkiosk.



Nahrung im Überfluss

Wer einkauft, hat die Qual der Wahl. Immer mehr Lebensmittel füllen die Supermarktregale. Ständig will uns Werbung als Konsumenten für diese Produkte gewinnen. Gerade Kinder sind in dieser Branche als leicht verführbare Verbraucher besonders beliebt. Masse bedeutet aber nicht unbedingt Klasse. Es lohnt sich, die Inhaltsangaben auf den Verpackungen zu lesen oder den Verkäufer zu fragen, was in bestimmten Lebensmitteln drin steckt. Nahrung hat nämlich nicht nur einen Preis, sondern auch einen Wert. Dieser Wert ist entscheidend für Ihre (Zahn-)Gesundheit und die Ihrer Kinder.



Neue Ernährungsgewohnheiten

Für viele Kinder ist es heute Alltag, nicht nur zu Hause von den Eltern ernährt zu werden, sondern ebenso „Selbstversorger“ zu sein. Mal eben zum Kiosk, zum Imbiss, zum Burgerrestaurant – da können schon einige Kalorien zusammenkommen. Dort angebotene „Snacks“ sind in der Regel zu fett und enthalten zu viel Zucker, zu viele Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, künstliche Aromen und anderes mehr. Dafür fehlt es ihnen häufig an Ballast- und Mineralstoffen sowie Vitaminen.

Achten Sie auch auf die Getränke, die Ihr Sohn oder Ihre Tochter zu sich nehmen. Bieten Sie Ihrem Kind am besten Wasser/Mineralwasser oder ungesüßten Tee als Durstlöscher an. Denn Zucker und Säuren in Flüssigkeiten attackieren die Zähne – wobei mit Zucker nicht nur der Kristallzucker, sondern beispielsweise auch der Fruchtzucker gemeint ist.

Was viele Verbraucher nicht wissen: Die Angabe „ohne Zucker“ auf einem Lebensmittel bezieht sich nur auf den Kristallzucker. Andere Zuckerarten (Frucht-, Trauben- oder Malzzucker) können dennoch enthalten sein.



Zahnfreundliche Lebensmittel

Obst und Gemüse sind gesund. Aus zahnmedizinischer Sicht sind einige Obstsorten allerdings nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Dazu gehören Früchte mit viel Fruchtzucker oder von klebriger Konsistenz (Bananen, Trockenfrüchte wie Rosinen, Datteln, Feigen). Wird solches Obst gegessen ist mit dem Zähneputzen genauso zu verfahren wie nach dem Konsum von Süßigkeiten.

Kaugummi kauen – natürlich zuckerfrei – regt übrigens die Speichelproduktion an, wodurch klebrige oder saure Stoffe bis zum Zähneputzen schon mal verdünnt werden.

Tierische Produkte, also Fleisch (Verzehr höchstens dreimal die Woche), Fisch, Eier, Milch und Käse liefern dem Körper wichtige Nährstoffe und sind auch für die Zähne gesund. Joghurt ist nur als Naturprodukt den zahnfreundlichen Lebensmitteln zuzuordnen. Fruchtjoghurt enthält dagegen meist zu viel Zucker.


Einige der Lebensmittel aus der Kategorie Teigwaren sind für die Ernährung unverzichtbar, beispielsweise Brot und Nudeln. Am besten ist es, sich für die Vollkornversion zu entscheiden. Kauen von gesunder Nahrung hat eine reinigende Wirkung auf die Zähne, regt die Speichelbildung an und fördert ein gesundes Kieferwachstum.



Gefahr aus der Tüte

Falsches Essen, verbunden mit mangelnder Bewegung, hat fatale Folgen: Die Zahl der übergewichtigen Jungen und Mädchen steigt. Chips und Süßes, das über Stunden konsumiert wird, schadet der (Zahn-)Gesundheit Ihres Nachwuchses. Beachten Sie deshalb bitte: Essen „aus der Tüte“ ersetzt keine Mahlzeit, es ist daher auch keine Zwischenmahlzeit und sollte zudem nicht vor einem regulären Essen erlaubt werden. Falls Ihr Kind Lust auf Süßes hat, bieten Sie ihm eine Portion als Nachtisch - also nach einer Hauptmahlzeit – an. Wichtig: Süßes immer in einem Rutsch, nie über Stunden verteilt „häppchenweise“ genießen und anschließend die Zähne immer gründlich putzen. Übrigens, zahnfreundliche Süßigkeiten gibt es auch auf dem „Naschmarkt“. Sie sind am Zahnputzmännchen auf der Verpackung zu erkennen.




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